Der Begriff „Rente“ wird verschwinden…

ein neues Wort kommt an seine Stelle, nämlich „Altersarmut“. In den letzten Tagen wurde wieder vermehrt über die Rente berichtet. Ich weiß nicht, ob ihr es überhaupt, bei den ganzen Ablenkungen heutzutage, mitbekommen habt oder denkt, das betrifft euch gar nicht, denn ihr seid noch so jung, gerade mal 18, 20, 30 Jahre, und die Rente doch noch weit weg.

Doch genau um euch geht es, ihr seid diejenigen, die im Alter mit Hartz IV auskommen müsst. Freundet euch schon mal mit dem Gedanken an.

Auch wenn ihr ein bisschen älter seid, 40 oder 50 Jahre, dann betrifft euch dies. Laut der Bundesregierung dauert es noch 14 Jahre, dann gilt für jeden zweiten Bundesbürger im Alter mit Hartz IV auskommen.

WAS BEDEUTET DAS EIGENTLICH, HARTZ IV?

Der Regelsatz 2016 beträgt 404 € für den Haushaltsvorstand, 364 € für den Partner, zwischen 237 € und 324 € für Kinder bis zum 25. Lebensjahr. Dazu kommt noch die Miete. Allerdings gibt es Begrenzungen, es wird vorgeschrieben, wie groß die Wohnung, je nach Familienmitglieder, sein darf, ebenso wird die Mietpreisobergrenze festgelegt. Strom wird nicht bezahlt, der ist im Regelsatz enthalten. Dies ist der aktuelle Stand 2016, wie er sein wird, wenn du in Rente gehst, kann noch niemand voraussehen.

Die Wahrscheinlichkeit wird sein, dass du im Alter noch weniger im Portmonee hast als heute. Ich will dir keine Angst machen, aber ich möchte, dass du dir vor Augen hältst, was passieren wird: 40 Jahre arbeiten, jeden Tag morgens aufstehen, Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr um Jahr. Nur nicht krank werden, denn dann ist der Job in Gefahr. Immer fleißig Rentenbeiträge bezahlen und zum Schluß reicht es gerade mal zum Überleben.

Laut einer Studie zufolge bekommt ein Rentner, der 45 Jahre gearbeitet und 3.000 € brutto verdient hat, gerade mal 1.370 € Rente, ebenfalls brutto. Das sind unter 50 % vom Bruttoverdienst! Wieviele Menschen kontinuierlich diese Summe monatlich, über diesen Zeitraum, verdienen, brauchen wir erst gar nicht zu reden.

Es könnte auch anders sein, wie ein Blick nach Österreich zeigt. Dort erhält ein Rentner rund 90 % seines Nettogehaltes als Rente. Finanziert wird das durch einen etwas höheren Beitragssatz (ca. 10,25 %), die Arbeitgeber zahlen etwas mehr (ca. 12,55 %), außerdem zahlen auch Beamte und Selbständige in die Rentenkasse ein.

Es gilt also, so viel wie möglich privat vorzusorgen. Dazu gebe ich hier keine Tipps, da sollte sich jeder schlau machen, was für ihn das Beste wäre. Eine zweite Möglichkeit wäre ein passives Einkommen zu generieren.

Wie ist es bei euch? Sorgt ihr vor und wie? Über eure Kommentar, Anregungen und Tipps würde ich mich freuen.

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Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.

Jean-Jacques Rousseau