„Die indische Küche“

Ich bin ein Mensch der sehr gerne experimentiert und auch Gerichte aus den verschiedensten Ländern der Welt ausprobiert. Vor einigen Jahren waren Olaf und ich beim Inder essen. Es war lecker, aber uns hat ein wenig der Pfiff gefehlt, denn es heißt doch, dass in der indischen Küche eine Vielzahl an Gewürzen und scharfen Soßen verwendet wird. Ich mich also aufgemacht und einen kleinen indischen Einkaufsmarkt in der Südstadt von Hannover entdeckt. Mit dem Inhaber habe ich mich bestimmt eine Stunde unterhalten und dabei so einiges über Gewürze, Soßen und indisches Essen erfahren. Daher weiß ich auch, dass indische Restaurants die Speisen dem europäischen Gaumen anpassen. Ich habe jedenfalls gut bei ihm eingekauft und mich zu Hause am indischen Tandoori-Hähnchen versucht. Es hat gleich beim ersten Mal gut geklappt, obwohl ich einiges anders, als die Inder, gemacht habe. Hier verrate ich euch mein Rezept.

Zutaten (2 Personen) :

400 g Hähnchenbrust
200 g Sahne
3 Eßl. Tandoori Masala  (hier kaufen)
1 Knoblauchzehe
1/2 cm großes Stück Ingwer
150 ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer
Sesamöl
1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Wasser

So geht es:

Die Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch und Ingwer klein hacken und zusammen mit der Sahne in eine Schüssel geben. Tandoori Masala unterrühren (ich hatte bestimmt 6 Eßl., da wir gerne scharf und würzig mögen, 3 Eßl. ist für nicht so scharf Esser 🙂 Das Fleisch in diese Marinade geben und gut vermischen. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag in einem breiten Topf etwas Sesamöl erhitzen und das Fleisch mitsamt der Marinade hinein geben und für ca. 25-30 Minuten leicht brodelnd köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. In einem weiteren Topf 2 Tassen Wasser zum Kochen bringen, eine Prise Salz und den Basmatireis dazugeben, umrühren und kurz aufkochen, die Hitze sofort reduzieren und bei geöffnetem Deckel den Reis ca. 15 Minuten garen lassen.

Auf einem Teller Reis und Fleisch mit Soße anrichten und genießen.

Unsere Küche roch wie in Tausendundeine Nacht, himmlisch. Schreibt mir doch gerne in den Kommentaren, wie euch der Duft und vor allem das Essen gefallen hat.