„Einfach nur glücklich sein.“

Bereits 1981 begann Dr. Ed Diener, Professor der Psychologie in Illinois, eine Forschung über das „glücklich sein“. Damals wurde er belächelt und bekam zu hören, dass man Glück nicht erforschen könne, doch er war der Meinung, wenn man Depressionen erforscht, kann man auch das Glück erforschen.
Mittlerweile gibt es nun immer mehr Bücher und auch Seminare zu dem Thema. Doch was ist Glück?

Was passiert, wenn du glücklich bist?

Glück ermuntert dich zu weiteren und höheren Zielen, zu einer stabileren Beziehung, zu mehr Geld, du bist besser in deinem Job, zu einem gesünderen Leben.

Die Forscher haben herausgefunden, dass die meisten von uns bis zu einem bestimmten Punkt zum „glücklich sein“ geboren sind. Selbst wenn gute oder schlechte Dinge passieren, wir kommen immer wieder an diesen Punkt. Doch auch andere Einflüsse, wie unsere Arbeit, wie viel Geld wir zur Verfügung haben, unser sozialer Status, unsere Gesundheit, können dazu beitragen, das „glücklich sein“ zu erhöhen.

Was aber können wir denn nun tun um „glücklicher zu sein“?

Die Forscher sind der Ansicht, man sollte versuchen das nicht zu tun, was man bisher gemacht hat, sondern ganz bewusst etwas anderes. Wenn du z. B. joggst, lauf doch mal eine andere Route. Das kann eine große Veränderung bewirken.

Auch durch physische (körperliche) Aktivität kann es sein, dass man glücklicher wird, auch hier gilt, nicht immer das gleiche oder öfter andere Varianten. Betrachte dein Gehirn wie einen Muskel, wenn du immer das gleiche tust, wird es nur an einer Stelle stark, die anderen verkümmern.

Sehr klare Ziele haben, so dass du in jedem Moment sofort weißt, was zu tun ist, z. B. wenn du ein Instrument spielst, weißt du ganz genau welche Akkorde du als nächstes benutzt. Du hast das Gefühl von Kontrolle über dein Tun und vergißt deine Probleme und fühlst Glück.

Vieles von dem was wir glauben, dass es zum „glücklich sein“ gehört, ist nicht wahr.

Wenn du etwas Schönes erlebst, denkst du dieser Zustand hält lange an, ist aber schnell vorbei. Genauso ist es, wenn du was Schlimmes erlebst, auch dieser Zustand ist nicht lange. Wichtig ist, zu sehen, was auch immer geschieht, ob gut oder böse, es wird deine Zukunft verändern, alles hat seinen Sinn.

„Glücklich sein“ definiert jeder anders. Als förderlich für „glücklich zu sein“, empfiehlt die Forschung:

  • du solltest dein Leben selbst in der Hand haben
  • du brauchst stabile Beziehungen (Freunde, Familie, Partnerschaft)
  • du solltest eine berufliche Tätigkeit haben, die dich befriedigt und erfüllt
  • akzeptiere dich so wie du bist und glaube an dich
  • habe Spaß an regelmäßiger sportlicher Tätigkeit
  • sei neugierig und offen für Neues
  • versuche öfter anderen zu helfen und Gutes tun
  • du solltest auch genießen können
  • du solltest selbstbestimmt leben, das tun, was für dich wichtig und richtig ist

Ich denke man hat immer eine Wahl und du kannst wählen, was auch immer in deinem Leben geschieht.

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Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein!

Voltaire